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![]() ProgramminformationDas Datenbanksystem SiGS (Sicherheits- und Gesundheitsschutzsystem) dient zur EDV-Unterstützung des sicherheitstechnischen Dienstes sowie der mit der Durchführung der Arbeitsplatzevaluierung betrauten Personen.
Mittels SiGS können folgende Daten verwaltet und dokumentiert werden:
Die Arbeitsplätze des Betriebes können auf verschiedenen Ebenen abgebildet werden. An oberster Stelle steht der Betrieb selbst, welchem
einzelne Unterbereiche (Standorte, Gebäude, Hallen etc.) zugeordnet werden, die
selbst eine Reihe von Unterbereichen (Stationen, Labors, Zimmer etc.)
beinhalten können. Daraus ergibt sich eine in ihrer Breite und Tiefe beliebig
gestaltbare hierarchische Baumstruktur die sich von den allgemeinen
Arbeitsbereichen bis hin zu konkreten Arbeitsplätzen und/oder -geräten
aufgliedert.Die Bereichshierarchie wird vom Evaluierenden einmal festgelegt und in das System eingegeben und muss nicht unbedingt den tatsächlichen geographischen Anordnungen entsprechen. Sie kann auch durch andere Kriterien (thematische, kostenstellen- und schwerpunktbezogene Ordnung) erweitert werden. Darunter fallen auch eigens definierbare "virtuelle" Arbeitsbereiche für Mitarbeiter(gruppen), die nur schwer einzelnen Bereichen zuzuordnen sind (z.B. technischer Dienst, Raumpflegepersonal....). Eine einmal erfasste Hierarchie kann nachträglich - inklusive aller Gefahrenzuordnungen - leicht umgeordnet oder in andere Bereiche kopiert werden. Dadurch wird es unter anderem auch möglich, sogenannte "Prototypen" anzulegen, das sind in der Hierarchie mehrfach wiederkehrende Arbeitsbereiche oder Geräte (u.U. mit Unterbereichen), die einmalig aufgebaut und mit Risikozuordnungen ausgestattet werden und dann durch einfaches Kopieren auf beliebig viele Bereiche verteilt werden können.
Mitarbeiter
Mittels SiGS kann die Evaluierung entweder
bereichsorientiert oder mitarbeiterorientiert ablaufen. Im zweiten Fall müssen
zusätzlich zur Eingabe der Arbeitsbereiche noch die Mitarbeiterdaten erfasst
werden. Je nach Größe des Betriebes kann es daher notwendig sein,
Mitarbeiterinformationen aus bereits bestehenden Personalverwaltungssystemen
regelmäßig in das System zu importieren.
Risiken / Sicherheits- und Gesundheitshinweise Zur den Kerninformation innerhalb von SiGS gehörten die Beschreibungen von Risiken (Gefahren und Belastungen) mit den zugehörigen Verhaltenshinweisen und Schutzzielangaben. Diese Risiken können einzelnen Arbeitsbereichen auf beliebiger Hierarchieebene zugeordnet werden. SiGS enthält bereits eine Reihe vorinstallierter Hinweise, welche vom Benutzer an die jeweiligen Verhältnisse angepasst und ergänzt werden können.
Die Angaben über ein Risiko umfassen folgende Parameter: · eindeutige Kurzbezeichnung (z.B. "Strahlenbelastung")· Beschreibung der Gefahr/Belastung in Stichworten· Beschreibung der zu treffenden Präventivmaßnahmen· Beschreibung von Maßnahmen im Schadensfall· eventuelle Angabe weiterführender Dokumente (Merkblätter in Hardcopy oder als Datei)· Gefahrengruppen· Ausschlussbedingungen für bestimmte Mitarbeitergruppen (z.B. "gravid")· Grundparameter für die Risikobewertung (Schadensart, Expositionszeit, Eintrittswahrscheinlichkeit)· eine Liste von Schutzzielen mit selbstdefinierbaren Erfassungsparametern als Grundlage für die Durchführung vonArbeitsplatzevaluierungen
Evaluierung Arbeitsplatzevaluierungen können wie folgt durchgeführt werden: Pro Begehungstermin wird für jeden Arbeitsbereich, bzw. Gerät, eine Liste der evaluierbaren Parameter angezeigt. Diese Liste ergibt sich aus den für diesen Bereich zugeordneten (bzw. von oben vererbten) Risiken zusammen mit deren Schutzzielvorgaben. D.h., dass für jede im Arbeitsbereich geltende Gefahr bzw. Belastung überprüft werden kann, inwieweit die Vorgaben erfüllt sind.
Der Evaluierende kann an dieser Stelle Eintragungen über Erfassungsparameter und noch offene Maßnahmen, Erfüllungstermine, Zuständigkeit, Priorität, Kosten und Einschätzung der Erreichbarkeit des Schutzziels vornehmen. Weiters verfügt jeder Parameter über eine sogenannte Erfassungsbereichsangabe, das ist jener Arbeitsbereich, in dem die Erfüllung des Schutzzieles zu ermitteln ist. Dadurch wird es auf jeder Ebene möglich zu unterscheiden, ob ein bestimmter Parameter auf dieser Ebene einmalig zu erfassen ist und sich nach unten hin vererbt, oder ob der Parameter für die Unterbereiche gesondert ermittelt werden muss. Die erfassten Daten können dann als Grundlage für eine tabellarische bzw. statistische Auswertung über Schutzziele am Arbeitsplatz herangezogen werden.Zusatzmodule
Zusatzmodul Aufgabenverwaltung
Zusatzmodul Vexat
Zusatzmodul Unfälle bearbeiten
Zusatzmodul Excel Unfallstatistik
Zusatzmodul Textformatieren & Scannen |